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Lehrgang für Sportabzeichenprüfer bei der TG Biblis

Sehr informativ war der Auffrischungskurs für Sportabzeichenprüfer, zu dem am 27.Februar 30 Sportabzeichenprüferinnen und –prüfer auf Einladung des Sportkreises Bergstraße in die Jahnturnhalle gekommen waren, darunter von der TG Biblis Volker Henseler, Peter Mohler, Heinz Wienand, Lars Friedrich und Heiko Wetzel.
Bettina Müller von der Geschäftsstelle des Sportkreises Bergstraße hatte in Kristine Gramkow, Referentin Breitensport und Inklusion des Deutschen Behindertensportverbands und Lehrbeauftragte DSA für Menschen mit Behinderungen, eine kompetente Leiterin des Lehrgangs gefunden, die eingangs im Vereinslokal „flic-flac“ vom Vorsitzenden der Turngemeinde Biblis, Peter Mohler, und dem stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden Walter Spiwak begrüßt wurde.  

Unter den Kursteilnehmern aus dem Kreis Bergstraße befanden sich sechs Stützpunktleiter und mehrere

Frauen und Männer, die schon über 30 Jahre in  Sachen Sportabzeichen engagiert sind, so dass die

Referentin augenzwinkernd feststellte, hier seien „mehr als 500 Jahre Sportabzeichenerfahrung“ versammelt.
Dennoch gab es allerlei Neuigkeiten und Diskussionsthemen, mit denen man sich im Laufe des Tages befasste.

 Text und Bild: Renate Henseler 

Interessant war es auch, an die Anfänge des Deutschen Sportabzeichens erinnert zu werden. Die Idee brachte Carl Diem, der auch Organisator der Olympischen Spiele von 1936 in Berlin war, aus Schweden mit, und 1913 gründete er das Deutsche Sportabzeichen (DSA), das zunächst nur für Männer gedacht war. Später wurde die Aktion auch für Frauen und Jugendliche geöffnet. Wie aus einer Präsentation hervorging, bezeichnete IOK-Präsident Thomas Bach die Sportabzeichenaktion als „eine der großen Erfolgsgeschichten des deutschen Sports“. Nach dem Zweiten
Weltkrieg wurde das DSA zu einem rein zivilen, aber anerkannten Orden, den sich mittlerweile mehr als 30 Millionen Freizeitsportler, unter vielen anderen bekannten Persönlichkeiten auch der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker, gern und voller Stolz anstecken ließen und lassen.

Die Referentin ging auf Theoriegrundlagen und die Neuerungen der großen Reform des Sportabzeichens von 2013 ein, seitdem es für die Absolventen nicht mehr nur ein Sportabzeichen gibt, sondern je nach Leistung eines in Gold, Silber oder Bronze.

In ihrem Vortrag behandelte Kristine Gramkow die für den Erwerb des DSA erforderlichen Grundfertigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination und erläuterte, dass manche früher gefragten Disziplinen inzwischen wegfielen und man sich auf bestimmte Sportarten konzentrierte.

Im Laufe der Veranstaltung konnten viele Detailfragen geklärt und auch Anregungen gegeben werden, die an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) weitergegeben werden könnten. Gerade auch zum Thema Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen erhielten die Zuhörer Informationen aus erster Hand.

Nach dem vom flic-flac-Team servierten Mittagessen ging es zum Praxisteil in die Turnhalle, wo von Volker Henseler und mehreren Helfern Bereiche hergerichtet worden waren, in denen man Standweitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Medizinballwurf und Seilspringen nach den neuesten Regeln praktisch erproben und sich bei erbrachter Leistung gleich für das nächste Sportabzeichen bescheinigen lassen konnte.


Lehrgangs- und Fortbildungsangebot

Kunterbunt bewegte Waldzeit

Bildung braucht Bewegung – Kinder brauchen Abenteuer

Waldjugendspiele, Bewegungsstationen und Waldmeisterschaften bieten vielfältige Bewegungsanlässe, die sich leicht umsetzen lassen und von Kindern begeistert angenommen werden.

Doch wie können solche Stationen unkompliziert in der Natur aufgebaut werden? Welche Spiele eignen sich, um Kindern direkte Naturerfahrung zu ermöglichen und welche Aktionen können auch im Winter oder bei Regen durchgeführt werden?

Wir werden in dieser praxisnahen Fortbildung verschiedene Möglichkeiten der Spielstraßen-gestaltung kennenlernen, gemeinsam kooperative Abenteuerspiele durchführen und Aktionen kennen lernen, die kleinen und großen Waldforschern spannende und bewegte Naturerfahrung bieten.

Die Veranstaltung findet im Wald statt, um direkt die vorgestellten Aktionen praktisch umsetzen und mitzuerleben. Bitte deshalb an wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk denken und als Selbstversorger Getränke, Lunchpaket und
Rucksack nicht vergessen.

Um pädagogische Fachkräfte aus den Tageseinrichtungen für Kinder und Übungsleiter aus den Sportvereinen mit dem Thema anzusprechen, stehen 2 Termine mit den gleichen Inhalten zur Auswahl.

Termine:

Samstag, 09.05.2015 von 10:00 Uhr – 16:30 Uhr oder

Mittwoch, 20.05.2015 von 10:00 Uhr – 16:30 Uhr

Hier finden Sie die Ausschreibung und Anmeldung


Fortbildung im Sportkreis Bergstraße

SINNvolle Bewegungszeit im Wald

Den eigenen Körper in der Natur einsetzen, die Sinne schärfen, innerliche und äußerlich die Balance finden und viele neue Eindrücke und Ideen mit in den beruflichen und privaten Alltag nehmen – denn Wald ist laut und leise, bewegt und ruhig, hell und dunkel, wachsam und beruhigend. Diesem Spannungsfeld wollen wir uns aktiv in dieser Fortbildung widmen, alles selbst
ausprobieren und so neue Zugänge für unsere Arbeit finden.

Grundlegend werden Ideen für Bewegungsanlässe und Bausteine für die Motorikförderung sein, denn eine gut entwickelte Sensomotorik ist Voraussetzung für gelingende Lernprozesse.

Die Veranstaltung findet im Wald statt, um direkt die vorgestellten Aktionen praktisch umsetzen und mitzuerleben. Bitte deshalb an wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk denken. Bitte als Selbstversorger Getränke, Lunchpaket und Rucksack nicht vergessen.

Die Fortbildung ist für pädagogische Fachkräfte aus den Tageseinrichtungen für Kinder, Übungsleiter aus den Sportvereinen und Interessierte, die außergewöhnliche Ideen für neue Bewegungsanlässe suchen.

Die Lehrgangsausschreibung finden Siehier

 


16.868,00 Euro für fünf Vereine

Bewilligungsbescheide in Höhe von 16.254,00 Euro hat der Vorsitzende des Sportkreis Bergstraße, Günter Bausewein, an fünf Bergsträßer Sportvereine überreicht.

Der TC Blau Weiß Bensheim bekam 10.00,00 Euro, für die Sanierung des Tennisplatz und der TC 74 Groß-Rohrheim 2.425,00 Euro für die Sanierung der Sanitäranlage.

Weitere zwei Vereine freuten sich über Zuschüsse für langlebige Sportgeräte. Der TTC 1950 Groß-Rohrheim erhielt 3.047,00 Euro und TSK Schwarz-Wie? Rimbach 891,00 Euro für Tischtennis Tische. Zudem bekam der TC Kirschhausen für die Anschaffung eines Defibrillators einen Zuschuss von 505,00 Euro.

 

Giovanni Miglio, (TC Kirschhausen), Olaf Spettmann (TC Blau-Weiß Bensheim), Edgar Dörr (TSK Schwarz-Weiß Rimbach), Peter Schmurr (TC 74 Groß-Rohrheim), Thomas Friedrich (TTC 1950 Groß-Rohrheim), Christopher Schmurr (TC 74 Groß-Rohrheim), Sportkreisvorsitzender Günter Bausewein (vlnr.) Text und Bild: Bettina Müller

 

Der Sportkreis Bergstrasse e.V. bedankt sich für die tatkräftige Unterstützung.